Seelengefängnis

Seelengefängnis

Die Seele ist gefangen in einen Gefängnis der eigenen Gedanken.
Unsichtbare Gefängnismauern,
bestehen aus der Angst des eigenen ichsverhindern einen Ausbruch aus der Lebenssituation.
Ein Blick durch die Gefängnisstäbe in die Freiheit,
spiegeln den Schmerz in den Augen wieder.
Streng bewacht von der Liebe,
die Schlüssel-Gewalt hat die Verzweiflung.
Verzweiflung kann neue zauberhafte Pfade aufzeigen,
die Angst ist ein ständiger Begleiter.
Ursache der Einkerkerung sind die kurzen heftigen  Momente bedingungsloser Liebe,
die das Leben lebenswert machen,
Zu diesem Zeitpunkt ist es hell und alles erstrahlt im Glück.
Genossen wird diese Liebe im vollen Bewusstsein, da sie in diesem Moment,
jede Faser des Körpers durchdringt und lässt die Hormone tanzen.
Mit diesem Bewusstsein durchdringt die Angst die Nähe für den Augenblick,
und gleichzeitig steigt die Verzweiflung,
und zieht parallel die Dunkelheit der Gedanken-Zellen an.
Die Liebe fängt an sich zurück zu ziehen.
Da die Seele sich in die Ecke gedrängt fühlt und kein Ausweg erkennt.
Die Habenseite der Illusionen der Sicherheit sind schnell verbraucht.
Von da an sind die Seelen ausgestossen die ihr nah sind.
Die Lebensenergie wird von der Seele immer wieder zum Kindheitstrauma gedrängt,
wo der Schmerz am größten war, und man fängt an wieder weg zu laufen.
Immer wieder die Auseinandersetzung zwischen Äußeren und den Inneren abläuft.
Ein Ausbruch ist so schwer, der ohne Öffnung nicht möglich ist!

Doch immer wieder zwingt die Angst die Verzweiflung,
die Zellentür im Seelengefängnis zu verschließen.
Es ist einfach zu viel für die eine Seele!

©Dominik Mentorios 2015